Kunstraum der Universität Lüneburg Museu d'Art Contemporani de Barcelona | Miami Art Central | Secession Wien | Witte de With Center for Contemporary Art Rotterdam

Scharnhorststr. 1, D-21332 Lüneburg, kunstraum@uni-lueneburg.de, Tel 04131/78-1210, Fax -1246 » Wegbeschreibung » Newsletter bestellen

13. und 14.01.2006
Abschluss-Workshop
Lüneburg
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29.04.- 19.06.2005
Ausstellung
Be what you want but stay where you are
Rotterdam
» Witte de With
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24.02. - 24.04.2005
Ausstellung
Paradiesische Handlungsräume
Wien
» Secession
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29.11.2004 - 30.01.2005
Ausstellung
How do we want to be governed? (Figure and Ground)
Miami
» MAC
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22.09. - 07.11.2004
Ausstellung
Com volem ser governats?
Barcelona
» MACBA
22.09.04 Institut Barri Besòs
07.10.04 Palo Alto nau XYZ
21.10.04 Centre Cívic de La Mina
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29.04. - 20.05.2004
Ausstellung
Handlungen, die Handlungen setzen
Lüneburg
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30. und 31.01.2004
Symposion
Bildet Regierungen!
Lüneburg
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29.01. - 12.02.2004
Ausstellung
Die Universität ist eine Fabrik
Lüneburg
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28. und 29.11.2003
Symposion
La construcción del público
Barcelona
» MACBA
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06.11. - 13.11.2003
Eröffnungsausstellung
Lüneburg
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kulturstiftung des bundes

 

Dierk Schmidt

denk alles, Ohne Titel, lauf weg (1994)

Dierk Schmidt: denk alles, Ohne Titel, lauf weg (1994)

Installationsansicht der Ausstellung Handlungen, die Handlungen setzen
Foto: Hans-Jürgen Wege

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Wie erreicht man eine polarisierte Form der Abstraktion und behält gleichzeitig eine Gegenständlichkeit bei? Aus Leerstellen, die ein Noppenraster hinterlässt, das sich durch das Triptychon zieht, sind Gegenstände assoziierbar. Das Raster bildet Konturen von Nichtformen, eigentlich reinen gelben Flächen mit minimalen Details, die dem Betrachter Denkrichtungen anbieten, aber gleichzeitig keine endgültige Interpretation zulassen.

Denk alles, so der Imperativ im ersten Bild, fordert auf, nicht nur die gegenständlichen Umrisse, sondern ebenfalls die Leerräume zu denken. Denk alles und Ohne Titel erlauben ein Verharren, eine assoziative Gedankenkette, die unabgeschlossen bleibt. Der Dialog zwischen Bild und Betrachter öffnet einen Raum indem sich die Assoziationen akkumulieren, aber nicht zu einer Gewissheit verdichten. Durch kleine Details und Hinweise wird die Gedankenrichtung des Betrachters zwar gelenkt, aber dennoch nicht fixiert, dafür werden ihm zu viele Lesarten geboten.

Lauf weg setzt sich farblich von den zwei anderen Arbeiten ab. Der Imperativ dieses dritten Teils bildet ein Fluchtelement und bringt Bewegung, die das Verharren durchbricht. Ein Fußabdruck und ein Rad bieten sich als Vehikel an, um der Aufforderung Folge zu leisten.

Die universellen Imperative Denk alles! und Lauf weg! bauen in dieser Arbeit ein Spannungsverhältnis auf. Während Denk alles und Ohne Titel ein retardierendes Moment bilden und den Betrachter zurückhalten wirkt Lauf weg eher befreiend. Trotzdem bleiben beide Aufforderungen sehr universell und bieten keine konkrete Handlungsanweisung.

Polina Stroganova

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